Solarthermie

 

Seit jeher nutzen Pflanzen die Sonne als Energiespender und waren damit bisher überaus erfolgreich. Der Mensch ist erst vor verhältnismäßig kurzer Zeit auf diesen Zug aufgesprungen, aber schon jetzt sind die erzielten Energiegewinne enorm.

Die Solarthermie ermöglicht eine effiziente Form der Heizungsunterstützung, mit der sich bereits seit über 20 Jahren merklich Heizkosten einsparen lassen und die Umwelt geschont werden kann. Entdecken Sie hier alles Wissenswerte zur Heizungsunterstützung mit einer Solarthermie-Anlage!

So unterstützt die Solarthermie Ihre Heizung

Auch wenn im Alltag häufig der Begriff Solaranlage synonym für Solarthermie-Anlagen und Photovoltaik-Anlagen genutzt wird, ist letztere ausschließlich für die Erzeugung von Strom zuständig. Im Gegensatz zur technisch aufwendigeren Photovoltaik-Anlage, lässt sich mit Solarthermie relativ einfach und kostengünstig Wasser erwärmen.

Es muss jedoch auch hier zwischen der reinen Warmwassererzeugung und einer erweiterten Heizungsunterstützung unterschieden werden. Erstere Variante gilt als die simplere Methode, da hier Solarthermie nur für die Erwärmung des Trinkwassers genutzt wird (also für Wasserhähne, Duschen, Waschmaschinen etc.) und dementsprechend kleiner dimensioniert sein kann.

Um neben der Trinkwassererwärmung auch die Heizungsunterstützung zu ermöglichen, muss eine Solarthermie-Anlage mehr Kollektorfläche und einen größeren Puffer- bzw. Solarspeicher besitzen. Darüber hinaus werden die Sonnenkollektoren in einem flacheren Winkel zur Sonne aufgestellt, um über das Jahr verteilt, mehr Wärme auffangen zu können. Mit einer richtig dimensionierten Anlage kann man jährlich bis zu 60 Prozent des häuslichen Warmwasserbedarfs mit Solarthermie decken.